Text zur Malerei

Auf dieser Seite erfahren Sie meine Sichtweise zur Kunst bzw. meine
Beweggründe zum Malen in den drei Bereichen:

“abstrakt-plastische Farbensprache”

“Blues inspirierte Abstraktionen”

“Arbeiten in Oel”

 

“abstrakt-plastische Farbensprache”

 

Meine hauptsächliche Arbeit gilt der von mir kreierten “abstrakt-plastische Farbensprache”.Dies ist eine dreidimensionale Reliefdruckmalerei, die speziell ich in Öl umsetze. 1996 entstanden die ersten beiden Bilder in dieser Technik: “Der Keim des Lebens” und das “Wechsel Bild”. Seitdem entwickelte ich diese Maltechnik immer weiter und konzentriere mich heutzutage ausschließlich auf die “abstrakt-plastische Farbensprache”. Durch diese Technik gehe ich den entscheidenden Schritt “in die dritte Dimension”, der vielen Malern verschlossen bleibt.
Meine Arbeiten sind an die “informelle Malerei” angelehnt. In meinen Bildern lasse ich aber beide abstrakte Formen, die lyrische Abstraktion sowie auch die konstruktive Abstraktion, einfließen. Ich beziehe mich hauptsächlich und sehr bewusst auf die reine Wirkung der Farbe und verzichte darauf, nur die gegenständliche Wirklichkeit nachzuahmen. Meine Bilder sollen nicht Zeichen und Abbild für etwas Anderes sein, sondern im wesentlichen auf sich selbst verweisen und aus sich heraus wirken. Das Zusammenspiel der Farbe im einzelnen Bild ist das, was durch ungegenständliches Vorhandensein auf Wirkung und auf das Sein des Bildes verweist. Der direkte Verzicht, gerade in den jüngeren Bildern, auf Formen bzw. auf Gegenständliches ermöglicht dem Betrachter den größten gedanklichen Freiraum, verzichtet auf die “Fremddiktatur” der Wahrnehmung und regt die Fähigkeit der Assoziationen des Betrachters an.

 

 

“Blues inspirierte Abstraktionen”

 

Dieser Zyklus entwickelte sich aus meiner zweiten Leidenschaft der Musik. Da ich neben der Malerei auch noch in zweiter Linie Musiker bin und ich neben Keyboard auch noch Schlagzeug erlernte, umgebe ich mich so häufig wie möglich mit Musik. Malen ohne Musik gibt es nicht bei mir. Schon beim Betreten des Ateliers schalte ich die Musik an und sie verstummt erst, wenn ich den Wirkungsraum verlasse. Somit drängt es mich immer wieder dazu die Musik in meine Bilder einfließen zu lassen.
Bei den “Blues inspirierten Abstraktionen” lasse ich mich von der Musik inspirieren, lenken und setze diese Empfindungen in Farbe und Form um. Durch die bewusst unterlassene Titelwahl bei vielen Bildern möchte ich vermeiden, dass der Kunstinteressierte im Vorfeld und beim Betrachten eine Einengung und Manipulation seiner Fantasien und Gedanken erfährt. Der Betrachter soll ungezwungen mit seiner bestehenden Sichtweise zur Musik auf die Bilder zugehen, sie begreifen, sich durch sie inspirieren lassen und somit seinen Erfahrungshorizont erweitern.

 

 

“Arbeiten in Oel”

 

Bei meinen “Arbeiten in Oel” kommen alle die Gedanken und Fantasien zum Ausdruck die mich beschäftigen und sich in meinem Kopf festgesetzt haben. Wie man an der Vielfalt der Themen sieht, sind es alles Beweggründe, sei es Gesellschaftssichtweisen, Träume, Eindrücke aus dem Urlaub oder  andere Grübeleien. Wenn sich ein “Thema” so in meinen Gedanken gefangen hat, muss ich dieses auf die Leinwand umsetzen und festgebannt sehen. Vorher ist es mir nicht möglich, in Ruhe an anderen Bildern zu arbeiten bzw. mich auf neue Inspirationen einzulassen oder sie zu erlangen.

 

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